Hilfe durch Eltern, die alle an ihrem gesammelten Wissen teilhaben lassen

 

Familienbild Jordan Holze

Nach dem Tod ihres Sohnes Silas haben sich Frau Jordan-Holze und ihr Mann überlegt, was sie Sinnvolles tun könnten, um ihr erworbenes und vielseitiges Wissen weiterzugeben. Sie haben sich dafür entschieden, eine Webseite, im Gedenken an ihren Sohn, zu gestalten. Dies taten Sie als mögliche Unterstützung für anderer betroffener Familien. Dadurch ist eine sehr umfangreiche Webseite entstanden, die für viele interessant und hilfreich sein kann.

Am 16.02.2020 ging die einzigartige Webseite online, auf den Tag genau fünf Jahre nach Beginn der Erkrankung von Silas. Damals hätten sich Frau Jordan und ihr Mann eine solche Hilfe gewünscht, weshalb sie nun ihr über fast sechs Jahre gesammeltes Wissen und Erfahrungen allen zur Verfügung stellen.


Die Webseite finden Sie unter:  www.silas-holze.de

 

Aktion Lichtpunkt - ein Zeichen zur Erinnerung an die Kinder

aktion lichtpunkt

Jährlich sterben tausende Kinder und Jugendliche - zurück bleiben verwaiste Eltern und trauernde Geschwister. Zum Gedenken an die Kinder, die zu wenig Zeit auf der Welt hatten und in Anteilnahme mit den Trauernden gibt es jährlich vom 1. November bis 31. Dezember die Aktion Lichtpunkt. Sie gibt der Trauer ein sichtbares und fühlbares Zeichen - den Lichtpunkt, der an der Kleidung getragen wird und auf einer digitalen Landkarte leuchtet. Der Erlös aus dem Verkauf der Lichtpunkte und Spenden unterstützen die überwiegend ehrenamtliche Arbeit des Bundesverbandes Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V.

Höhepunkt der jährlichen Aktion ist der zweite Sonntag im Dezember, der Weltgedenktag für verstorbene Kinder.

Zur Webseite der Aktion

 

Neuregelung im Umgang mit "Sternenkindern"

Eltern von "Sternenkindern" können die Geburt ihres Kindes beim Standesamt dauerhaft dokumentieren lassen und ihrem Kind damit offiziell eine Existenz geben. Zuvor war eine solche Beurkundung bei Kindern, die mit unter 500 Gramm tot geboren wurden, nicht möglich. Mit der Änderung des Personenstandsrechts, für die sich das Bundesfamilienministerium besonders eingesetzt hat, wird ein würdiger Umgang mit den "Sternenkindern" ermöglicht. Damit erhalten Eltern ebenfalls die bislang verwehrte Möglichkeit, sich angemessen von ihrem Kind verabschieden und trauern zu können.

Am 1. März 2013 hat der Bundesrat dem Gesetz zur Änderung personenstandsrechtlicher Vorschriften (Personenstandsrechtsänderungsgesetz – PStRÄndG) zugestimmt. Der Deutsche Bundestag hatte das Gesetz zur Neuregelung von § 31 der Personenstandsverordnung bereits am 31. Januar 2013 einstimmig beschlossen. Am 15. Mai 2013 trat die Neuregelung in Kraft.

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