Ein Kurs für Angehörige, Nahestehende und Begleitende
Wenn das Ende des Lebens naht, stellen wir uns Fragen, die uns im Alltag normalerweise nicht begegnen: Warum jetzt? Warum so? Was wird mit mir passieren? Was kommt danach? War das alles? Oder auch: Gibt es eine Seele, und was passiert mit ihr auf dieser letzten Reise? Niemand kann uns diese Fragen endgültig beantworten. Und dennoch möchten wir helfen.
Viele Menschen brauchen und suchen in solchen Momenten ihre Beziehung zu einer höheren Kraft – ob sie dazu auch Gott, Universum oder einfach Liebe sagen. Dabei ist diese Beziehung so unterschiedlich und individuell, wie wir Menschen sind.
In diesem Kurs werden wir über unterschiedliche Arten der Begegnung mit Sterben, Tod und Trauer reflektieren. Wir möchten gemeinsam aufspüren, welche Art von Begegnung und Begleitung auf dem letzten Weg helfen kann.
Seminarinhalte:
- Die Abschnitte auf dem Sterbeweg
- Die Trauerphasen und die Verabschiedung
- Umgang mit unlösbaren existenziellen Fragen
- Selbstfürsorge für Betreuende und Angehörige
- Umgang mit Tod und Sterben in unterschiedlichen Kulturen und Religionen
- Helfende Präsenz
Dozierende:
Corina Martinas, Seelsorgerin, zertifizierte Beraterin für Gesprächsführung (GwG), Fachkraft für Familien und Einzelfallhilfe, Björn Schulz Stiftung.
Dr. Michael Utsch, Dipl.-Psych., approbierter Psychotherapeut, Religionspsychologe, Autor, Dozent und Weiterbildungsleiter für religionssensible Psychotherapie.
Kurszeiten:
Fr., 12.06.26, 16:00 – 19:30 Uhr
Sa., 13.06.26, 10:00 – 18:00 Uhr
Preise:
Fachkräfte und Hauptamtliche
410 €
Ehrenamtliche aus der Kinder- und Jugendhospizarbeit
290 €




