Her mit den Socken!

171228 PM Schenks weiter

Bundesverband Kinderhospiz erinnert zur Weihnachtszeit an Aktion „Schenks weiter“

An Weihnachten werden in Deutschland Millionen Geschenke ausgepackt. Und so sehr sich die Schenkenden bemĂŒht haben, das Passende zu finden: nicht jedes Geschenk passt zum Beschenkten. Ein KleidungsstĂŒck in einer Farbe, die einem nicht steht, ein Buch, das man schon kennt – solche „Schenkpannen“ sind normal und auch ĂŒberhaupt nicht schlimm – denn beim Schenken geht es ja bekanntlich vor allem darum, dem anderen eine Freude zu machen, weil man an ihn gedacht hat. Umso schöner, dass man auch mit Geschenken, mit denen man selbst nichts anfangen kann, anderen eine riesige Freude machen kann.

„Der Bundesverband Kinderhospiz veranstaltet jedes Jahr die Aktion ‚Schenks weiter‘“, erlĂ€utert Sabine Kraft, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des BVKH. „Wir freuen uns riesig, wenn uns ehemalige Weihnachtsgeschenke als Sachspenden fĂŒr bedĂŒrftige Familien ĂŒberlassen werden.“ Der Bundesverband Kinderhospiz setzt sich fĂŒr  die ĂŒber 40.000 Familien in Deutschland ein, die ein lebensverkĂŒrzend erkranktes Kind haben.  Viele dieser Familien haben mit finanziellen Schwierigkeiten zu kĂ€mpfen – denn lĂ€ngst nicht alle Kosten, die durch eine solche Erkrankung entstehen, werden von den Krankenkassen ĂŒbernommen. „Gerade zur Weihnachtszeit ist es oft sehr traurig zu sehen, wie sehr die betroffenen Familien unter den EinschrĂ€nkungen leiden“, weiß Sabine Kraft. „NatĂŒrlich geht es zwar nicht um materielle Geschenke, sondern fĂŒr diese Menschen ist vor allem gemeinsam erlebte Zeit ein Geschenk. Trotzdem ist es doch wunderbar, eine kleine Aufmerksamkeit zu bekommen, die  man sich selbst vielleicht nicht geleistet hĂ€tte.“

Deshalb hat der Bundesverband Kinderhospiz die Aktion „Schenks weiter“ ins Leben gerufen. „Das doppelt vorhanden Buch, der Pullover, der nicht passt – es gibt viele Menschen, die sich darĂŒber sehr freuen wĂŒrden“, so Kraft, die deshalb alle Beschenkten bittet: „Schicken Sie uns die Geschenke, fĂŒr die Sie selbst keine Verwendung haben. Sie beschenken damit Menschen, die jeden kleinen GlĂŒcksmoment verdient haben!“

Infokasten:

Aktion „Schenks weiter!“
Geschenkespenden können jederzeit an diese Adresse geschickt werden:
Bundesverband Kinderhospiz
Schloß-Urach-Str.4
79853 Lenzkirch

Vielen Dank.

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„Reste“ bringen 15.000 Euro

 

171219 RestCentAktion kr

Landesbank Baden-WĂŒrttemberg sammelt mit „Rest-Cent-Aktion“ der Mitarbeiter fĂŒr den Bundesverband Kinderhospiz

Es ist ein beliebtes deutsches Sprichwort: „Kleinvieh macht auch Mist“. Wie viel Wahrheit darin steckt, und wie viel zusammenkommen kann, wenn vermeintlich kleinste BeitrĂ€ge gesammelt werden, zeigte sich so kurz vor Weihnachten bei einer SpendenĂŒbergabe in der Landesbank Baden-WĂŒrttemberg: 15.000 Euro konnten dort an den Bundesverband Kinderhospiz ĂŒbergeben werden!
Der Betrag kam zustande, weil die BeschĂ€ftigten der LBB das ganze Jahr ĂŒber großzĂŒgig auf die CentbetrĂ€ge auf ihren Lohnabrechnungen verzichtet hatten. Mit der so genannten „Rest-Cent-Aktion“ unterstĂŒtzt die Landesbank nun im dritten Jahr soziale Projekte; diesmal soll das Geld dem OSKAR Sorgentelefon zu Gute kommen. „Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit sind, soziale Verantwortung zu ĂŒbernehmen“, sagten Martin Kuon und Monika Sporer von der LBBW wie aus einem Munde. Um diese Bereitschaft zur UnterstĂŒtzung zu honorieren, stockte die Landesbank die Spendensumme auf 15.000 Euro auf.
„Es ist sagenhaft, wenn man sieht, dass durch einen relativ kleinen Verzicht der Einzelnen dann eine solche Summe zustande kommen kann“, zeigte sich Sabine Kraft, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Bundesverbands Kinderhospiz, beeindruckt. „Ich möchte mich ausdrĂŒcklich bei jedem einzelnen Spender bedanken. Sie hatten dieses Geld ganz wortwörtlich ‚verdient‘. Umso wundervoller, dass sie so großzĂŒgig und mitfĂŒhlend sind und damit unser OSKAR Sorgentelefon unterstĂŒtzen. Damit haben Sie ganz direkt Menschen geholfen, die auch etwas verdient haben – nĂ€mlich unsere Hilfe. Danke, dass Sie dies möglich machen!“

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Hilfe auf vier RĂ€dern

171204 PM Marbet

Agentur Marbet spendet 15.000 Euro an Familie mit unheilbar krankem Kind

„Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie dankbar wir sind!“ Isolde WolfmĂŒller ist sichtlich bewegt, als sie den Scheck entgegen nehmen darf. Einen Scheck, der der Familie aus Karlsruhe das Leben um so vieles leichter machen wird. 15.000 Euro spendet die Firma Marbet an die vierköpfige Familie, die vom Bundesverband Kinderhospiz betreut wird – denn ihre zehnjĂ€hrige Tochter Antonia leidet an SMA, Muskelschwund, und sitzt wegen dieser unheilbaren Krankheit im Rollstuhl.

FĂŒr die Familie bedeutet das Leben mit der Krankheit ein stĂ€ndiges KĂ€mpfen. FĂŒr einen möglichst normalen Alltag, fĂŒr eine möglichst unbeschwerte Kindheit, fĂŒr gemeinsame, glĂŒckliche Momente, und gegen alle Ängste und Sorgen, auch die finanziellen. In Deutschland gibt es ĂŒber 40.000 Familien, die ein lebensverkĂŒrzend erkranktes Kind haben. Nicht nur, dass diese Familien die Gewissheit aushalten mĂŒssen, dass ihr Kind nicht erwachsen werden wird. Sie geraten auch oft in ein soziales Abseits, weil ihr Umfeld nicht mit der Situation fertig wird. Dazu kommt oft auch noch eine finanziell sehr angespannte Lage. „Viele der Anschaffungen und Kosten, die eine unheilbare Krankheit mit sich bringt, werden nicht von den Krankenkassen bezahlt“, weiß Sabine Kraft, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Bundesverbands Kinderhospiz.  Antonias Familie ist ein gutes Beispiel: durch die Notwendigkeit, den Rollstuhl transportieren zu mĂŒssen, ist ihr normaler PKW zu klein geworden. „Antonia muss ins Auto hinein gesetzt werden, weil sie das nicht mehr alleine kann“, berichtet ihr Vater David. „Mit unserem alten Auto ist das kaum noch möglich, ohne Toni weh zu tun. Auch der Rollstuhl ist ja grĂ¶ĂŸer geworden – und passt beim besten Willen nicht mehr hinein!“

„Wir freuen uns sehr, dass wir der Familie WolfmĂŒller mit der Spende fĂŒr ein neues Auto helfen können“, sagt Ingo Schwerdfeger von der Marbet Marion&Bettina WĂŒrth GmbH in KĂŒnzelsau. Die renommierte Agentur fĂŒr Live-Kommunikation hat im Sommer ein Charity-Golfturnier veranstaltet, dessen Erlös nun an Antonias Familie geht.  Bei der ScheckĂŒbergabe bedankt sich auch Sabine Kraft herzlich: „Es ist wunderbar, diese tollen Menschen unterstĂŒtzen zu können. Ich bewundere, wie sehr diese Familie glĂŒckliche Momente zu schĂ€tzen weiß. Umso schöner, dass wir ihnen heute einen solchen bescheren konnten!“

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Harte KlÀnge, weiches Herz

171211 PM Rocknacht

Rocknacht in Treis-Karden erbrachte 10.000 Euro fĂŒr die Kinderhospizarbeit

Was die Rocknacht in Treis-Karden Anfang September ausmachte, war nicht die LautstÀrke. Oder die gute Stimmung. Oder die Tatsache, dass gefeiert und getanzt wurde, obwohl es nach einem Sommergewitter empfindlich kalt geworden war. All das stimmt und war herausragend, doch am bemerkenswertesten war wohl der Zweck des Konzerts: Die Rocknacht fand zu Gunsten der Kinderhospizarbeit statt.

Organisatorin der ganzen Veranstaltung war Katja GrĂ€f, die sich fĂŒr einen guten Zweck einsetzen wollte. Sie hatte das Projekt ins Leben gerufen und ĂŒber einen lokalen Radiosender beworben, ĂŒbernahm die komplette  Organisation, sammelte jede Menge Spenden ein und band auch Freunde, Bekannte und ihren Mann Franz Peter GrĂ€f in das Projekt mit ein. Auf dem von der Gemeinde kostenlos zur VerfĂŒgung gestellten Festplatz spielten die Bands „Kantholz“, die „Trash Drummer“ und die „Over 40 Boys“, die fĂŒr den guten Zweck alle auf eine Gage verzichtet hatten. Höhepunkt der Veranstaltung war die Auslosung der Tombola, fĂŒr die jeder Besucher zusammen mit seiner Eintrittskarte ein Los erhalten hatte. Viele schöne Preise waren auch von regionalen UnterstĂŒtzern gestiftet worden, der Hauptgewinn war sogar eine zweitĂ€gige Reise ins Disney Land Paris!

Durch dieses außergewöhnliche Engagement kam auch eine außergewöhnliche Summe zusammen, die nun fĂŒr die Kinderhospizarbeit verwendet wird: mit 10.000 Euro unterstĂŒtzt die Veranstalterin den Bundesverband Kinderhospiz! Dieser gibt die Spendensumme zu je einem Drittel weiter an das OSKAR Sorgentelefon, an betroffene Familien und an den ambulanten Kinderhospizdienst Koblenz, der auch fĂŒr Treis-Karden zustĂ€ndig ist.

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Lichter fĂŒr Josef

171208 PM Candle

Bundesverband Kinderhospiz erinnert zum „Worldwide Candle Lighting“ am 10. Dezember an verstorbene Kinder – OSKAR Sorgentelefon steht Trauernden bei

Josef war ein tapferer kleiner Kerl. Durch Komplikationen bei seiner Geburt, die er nur knapp ĂŒberlebte, erlitt Josef eine SchĂ€digung des Gehirns, war schwerst behindert und musste intensiv rund um die Uhr gepflegt werden. Der kleine Junge wurde keine zwei Jahre alt.

Es ist nun zwei Jahre her, dass Josef verstarb. Er war nur eines der 5000 Kinder, die jedes Jahr in Deutschland an unheilbaren Krankheiten sterben. Weltweit sind es Millionen.

„Es ist ein stiller Verlust. Millionen kleiner Lichter verlöschen, von der Öffentlichkeit meist unbemerkt, denn das Thema Kinder und Tod ist ein gesellschaftliches Tabu“, sagt Sabine Kraft, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Bundesverbands Kinderhospiz und Vorsitzende des internationalen Kinderpalliativnetzwerks ICPCN.  Doch am 10. Dezember soll weltweit auf Kinder wie Josef aufmerksam gemacht werden: beim „Worldwide Candle Lighting“ wird dazu aufgerufen, abends eine Kerze in ein Fenster zu stellen. Damit soll MitgefĂŒhl fĂŒr die betroffenen Familien ausgedrĂŒckt und an die verstorbenen Kinder erinnert werden.

Seit 1996 wird am zweiten Sonntag im Dezember auf diese besonders anschauliche Weise weltweit an verstorbene Kinder gedacht. Der Bundesverband Kinderhospiz setzt ein Zeichen, indem er sich nicht mit einer Kerze begnĂŒgt  – „Wir erleuchten jedes Fenster unserer GeschĂ€ftsstelle und fordern alle Menschen in der Region, in ganz Deutschland auf, mitzumachen!“, sagt Sabine Kraft.  „Wer ein Kind verlieren musste, ist oft unertrĂ€glich einsam. Oft geraten diese Familien auch in ein soziales Abseits, weil ihr Umfeld einfach nicht weiß, wie es mit dieser Situation umgehen soll“, weiß sie. „Das EntzĂŒnden einer Kerze ist so eine kleine Geste, und doch bewirkt sie großen Trost.“

AnlĂ€sslich des besonderen Erinnerungs-Tags veröffentlicht der Bundesverband Kinderhospiz am Sonntagabend, 10.12.2017, außerdem einen Film ĂŒber den kleinen Josef, der unter www.bundesverband-kinderhospiz.de  sowie auf Facebook zu sehen ist. „Auch dieser Film zeigt auf besondere Art, wie wichtig es ist, nicht wegzuschauen. Wie stark und wunderbar die Familien mit ihrer Situation umgehen. Es wĂ€re schön, wenn diese gefilmte Erinnerung an Josef dazu beitrĂ€gt, die Hemmungen beim Thema Kinderhospizarbeit abzubauen“, wĂŒnscht sich Sabine Kraft.

In Deutschland gibt es ĂŒber 40.000 Familien, die mit der Gewissheit leben mĂŒssen, dass ihr Kind in absehbarer Zeit an einer unheilbaren Krankheit sterben wird. FĂŒr diese Familien, auch fĂŒr die des kleinen Josef, setzt sich der Bundesverband Kinderhospiz ein und hat fĂŒr sie das OSKAR Sorgentelefon eingerichtet. Diese weltweit einzigartige Hotline ist 365 Tage im Jahr, 24 Stunden tĂ€glich, kostenlos und anonym unter der Nummer 0800 8888 4711 zu erreichen.  „Egal, wie lange der Verlust des Kindes her ist, egal, wie alt das Kind war – unser OSKAR ist da. Sehr oft geraten Trauernde in die Lage, das nach einer gewissen Zeit einfach niemand mehr zuhören will und kann. OSKAR aber hört zu. Gerne und jederzeit. OSKAR macht schwere Stunden leichter“, so Kraft.

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