Bescherung schon vor Weihnachten: Aktion Kindertraum spendet für Weihnachtsfeiern

 

Was für ein Fest: rund vier Wochen vor Weihnachten freuen sich insgesamt zehn Kinderhospiz-Einrichtungen auf eine wunderschöne Weihnachtsfeier. Die vorgezogene Bescherung für die rund 500 Familien mit ihren Kindern ermöglicht Aktion Kindertraum, die Privatleute und Firmen um Spenden für die Weihnachtsfeiern der an lebensverkürzt erkrankten Kinder baten.

Kindertraum, das ist die passende Bezeichnung – denn das Ergebnis kann sich hoffentlich sehen lassen. "Ich bin ganz zuversichtlich, dass wir auch tatsächlich die zehn Weihnachtsfeiern ausrichten können und hoffe, dass uns unsere Spender auch weiterhin unterstützen", so Ute Friese, Leiterin von Aktion Kindertraum. "Wir sind hocherfreut über dieses Engagement und bedanken uns sehr für diese Unterstützung", sagte Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverband Kinderhospiz e.V., am Freitag während der Weihnachtsfeier am 3. Dezember 2010 im Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen. Mit dem Geld wird jede der zehn Einrichtungen nun mit den Kindern und den Eltern sowie den ehrenamtlichen Mitarbeitern zusammen in einem ganz besonderen Rahmen Weihnachten feiern. "Jedes Jahr sind gerade für solche festlichen Anlässe die Kinderhospize auf Spenden angewiesen. Umso mehr erfreut uns diese Hilfe der Aktion Kindertraum. Nun kann das Fest der Liebe kommen!", freute sich Kraft. Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, können die Kinder, ihre Familien und die Mitarbeiter in der gemeinsamen Zeit im Kinderhospiz zusammenrücken. Christkind, Weihnachtsmann, Kerzenschein, Lieder und Geschenke: So wird jedes Jahr zum unvergesslichen Erlebnis.

Lachende Kinderaugen und die Freude im Kindergesicht, wenn sich ein Herzenswunsch erfüllt — für diesen Moment setzen die Mitarbeiter der Aktion Kindertraum all ihre Kraft ein. Besonders für die Familien von behinderten, schwer kranken oder sozial schwachen Kindern ist die Erfüllung ihres Herzenswunsches kaum zu realisieren. Aktion Kindertraum hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern zu helfen, und ihre Träume wahr zu machen.

Der Bundesverband Kinderhospiz e.V. ist der Dachverband der Kinderhospizorganisationen in Deutschland, in dessen Mittelpunkt die Würde lebensverkürzt erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und deren Angehörige stehen. Er wurde 2002 gegründet und ist als mildtätige Organisation anerkannt. Er arbeitet unabhängig, überparteilich und überkonfessionell. Als gemeinnütziger Verband versteht er sich als Motor für eine gemeinsame und starke Kinderhospizarbeit in Deutschland. Er arbeitet transparent und an der Sache orientiert.

Der Bundesverband ist offen für neue Initiativen und unterstützt durch fachkundige Beratung beim Aufbau und der Entwicklung von Kinderhospizeinrichtungen. Ziel des Bundesverband Kinderhospiz e.V. ist die fachliche und qualitative Entwicklung und Vernetzung der Kinderhospizarbeit in Deutschland. Der Bundesverband unterstützt seine ambulanten und stationären Kinderhospiz-Mitglieder, um gemeinsam nachhaltige Ziele durch klassische Öffentlichkeitsarbeit, Interessenvertretung, Kommunikation, Information, Beratung und Qualitätssicherung zu erreichen. Er versteht sich als Dienstleistender für seine Mitglieder, für Interessenten, Politik, Fachleute, Ehrenamtliche und Unterstützende: www.bundesverband-kinderhospiz.de

Wünsche erfüllen: Aktion Kindertraum gGmbH wurde 1998 in Hannover gegründet und erfüllte seit zwölf Jahren die Herzenswünsche von Kindern und Jugendlichen in ganz Deutschland und darüber hinaus. Sie sind meist schwer krank, behindert oder kommen aus sozial benachteiligten Familien. Seit der Gründung konnten bereits weit mehr als 1000 Wünsche erfüllt und damit etlichen Tausend Kindern insgesamt geholfen werden. Die Herzenswünsche, die Aktion Kindertraum erfüllt, sind so unterschiedlich wie die Kinder und Jugendlichen selbst: Ob Therapieunterstützung, ob Sachwünsche wie Laptops, ob Reisen für die Kinder und ihre Familien oder der sehnlichste Wunsch, einmal seinen Lieblingsstar zu treffen.

Das Engagement wird mit Eltern, Ärzten, Krankenhäusern und Heimen abgestimmt: Denn die Wunscherfüllung soll Heilungs- und Therapieerfolge fördern, damit die Kinder und Jugendlichen neue Hoffnung, Mut und Zuversicht bekommen. Und das Wichtigste von allem: Den jungen Menschen Momente des Glücks zu schenken.

Zur Presseinformation

DFB und Bayer hatten Familien aus Kinderhospiz Regenbogenland zum Frauen-Länderspiel eingeladen

Das Frauen-Länderspiel Deutschland-Nigeria in der Leverkusener BayArena war das Ziel für 18 Kinder und Erwachsene aus dem Düsseldorfer Kinderhospiz Regenbogenland. Sie folgten im Rahmen der Kampagne "KINDERTRÄUME 2011" einer gemeinsamen Einladung von Bayer und dem Deutschen Fußball-Bund. Bereits vor dem Anpfiff gab es ein persönliches Treffen mit Steffi Jones, Präsidentin des Organisationskomitees der Frauen Fußball-WM 2011, Britta Heidemann, Fecht-Olympiasiegerin vom TSV Bayer 04 und Michael Schade, Leiter Kommunikation der Bayer AG. Und die drei waren nicht mit leeren Händen gekommen.


Eigenes Maskottchen fürs Regenbogenland

Neben einer "KINDERTRÄUME"-Schatzkiste mit T-Shirts und Fanschals brachten sie ein besonderes Versprechen mit: Die Bayer AG und der DFB werden dem Kinderhospiz einen lang ersehnten Wunsch erfüllen: Ein eigenes Maskottchen fürs Regenbogenland. "Ich freue mich sehr, dass wir mit einem Maskottchen dem Regenbogenland einen großen Wunsch erfüllen können. In unserem gemeinsamen Engagement mit dem DFB haben wir es uns zum Ziel gesetzt, ganz besondere Geschenke zu finden, die den Kinderhospizen, aber auch den betroffenen Kindern und Familien eine Freude machen. Ich bin schon sehr gespannt wie das Maskottchen am Ende aussehen wird", sagte Schade beim Treffen mit den Familien. Das Maskottchen wird nun entwickelt und dann in vielfacher Ausfertigung als kleines Plüschtier an das Regenbogenland übergeben.

Innerhalb der DFB-Sozialkampagne "KINDERTRÄUME 2011" engagieren sich Bayer und der DFB gemeinsam für die Mitglieder des Bundesverband Kinderhospiz e.V. Dabei soll deutlich werden: Ein Kinderhospiz ist nicht ausschließlich ein Ort der Trauer, sondern vor allem ein Ort des Lebens.

 

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Spezialisierte ambulante pädiatrische Palliativversorgung (SAPV) Mustervertrag

Psychische Belastungen von hauptamtlich beschäftigten Pflegekräften und Familienbetreuern in der stationären Kinderhospizarbeit

Ergebnisse einer bundesweiten Pilotstudie, Autoren: Dipl.-Psych. Dina Philipp und Dipl.-Psych. Prof. Dr. Christian Loffing

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Steinbeis-Hochschule Berlin erhält Forschungsauftrag zum Thema „Psychische Belastungen und deren Bewältigung“

Prof. Dr. Peter Dohm, Direktor des Steinbeis-Transfer-Institut Management im Gesundheits- und Sozialwesen IMaGS der Steinbeis-Hochschule Berlin, freut sich über eine Forschungsspende der DGL Helix Stiftung Kinderhilfe – vertreten durch Hildegard Gottlob aus Essen. Die DGL Helix Stiftung Kinderhilfe ist in den vergangenen Jahren bereits durch eine Förderung vereinzelter Projekte im Bereich Geschwisterarbeit in Kinderhospizen hervorgetreten. Ziel des konkreten Forschungsauftrages an der Steinbeis-Hochschule Berlin ist es, einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung der immensen psychischen Belastungen von Personen zu leisten, die in Hospizen respektive anderen Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen tätig sind.

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