Das eigene Glück teilen

190906 Botschafter Lombardi

„Seit ich selbst Vater bin, berührt mich das Thema Kinderhospizarbeit ganz besonders“, sagt Pietro Lombardi, neu ernannter Botschafter des Bundesverbands Kinderhospiz. Der Sänger, der schon mehrfach beim Charity Sommer Open Air in Groß-Gerau für den Dachverband der deutschen Kinderhospize auftrat, will sich nun in seiner neuen Rolle als Botschafter dafür stark machen, dass Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern in Deutschland besser geholfen werden kann.

„Wir sind auf prominente Unterstützer angewiesen, um unser sensibles Thema in die Öffentlichkeit zu bringen“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. „Meist schauen Menschen lieber weg, wenn es um Kinder geht, die sterben müssen. Das ist zwar verständlich, aber es macht die Situation Betroffener noch schwerer.“ Deshalb freute sie sich ganz besonders, als sie dem populären Sänger unter den Jubelrufen seiner vielen Fans beim diesjährigen Sommer Open Air einen Botschafterengel überreichen durfte.

Pietro Lombardi steht seit 2011 im Licht der Öffentlichkeit, als er die achte Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ gewann. Seitdem veröffentlichte er mehrere Alben und ist unter anderem als Juror bei „DSDS“ zu sehen. Sein soziales Engagement nimmt der 27-jährige Künstler sehr ernst. „Keiner von uns weiß, wie viel Zeit ihm noch bleibt“, sagt er nachdenklich. „Deshalb geht es darum, so glücklich wie möglich zu leben – und das eigene Glück zu teilen. Indem ich die Kinderhospizarbeit unterstütze, trage ich dazu bei, dass es Familien leichter gemacht werden kann. Darauf bin ich wirklich stolz!“

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„Laufen kann ich echt gut“

190905 Stefan Herbst

Das Laufband bebt. Stefan Herbst läuft und läuft und läuft. Es geht ihm nicht darum, seine Fitness zu verbessern, Kalorien zu verbrennen oder einen Trainingsplan zu erfüllen. Eigentlich läuft Stefan Herbst mehr mit dem Herzen als mit den Füßen. Denn er läuft für den guten Zweck. Nicht nur am heutigen Tag der Wohltätigkeit – innerhalb der nächsten Wochen will er 1000 Kilometer für die Kinderhospizarbeit in Deutschland zurücklegen!

Stefan Herbst ist begeisterter Sportler, und seit er im vergangenen Jahr vollständig erblindete, trat er schon bei vielen Läufen und Sportevents rund um seine Heimatstadt Flensburg zusammen mit sehenden Partnern an (www.sportwithguides.com). Die anstehende Herausforderung allerdings meistert er alleine: die 1000 Kilometer für die Kinderhospizarbeit wird er auf seinem Laufband im heimischen Wohnzimmer zurücklegen. Über die sozialen Medien sucht er nach Spendern, die seinen Benefizlauf unterstützen. Der Hashtag #1000kmfürdenbvkh verbreitet sich eifrig, und Herbst bekommt positive Rückmeldungen aus ganz Deutschland. „Es tut einfach gut, sich für andere einzusetzen“, begründet er sein Engagement. Natürlich auch durch das eigene Handicap bedingt ist es ihm besonders wichtig, ein Zeichen zu setzen. „Ich kann nicht mehr sehen – aber ich kann echt gut laufen“, sagt er schmunzelnd. Für lebensverkürzend erkrankte Kinder wird er bis zum 30. November fast täglich auf das Laufband steigen und Gas geben. „Diese Idee ist so wunderbar wie ungewöhnlich“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. „Der Einsatzwille von Stefan Herbst berührt uns sehr. Sein Spendenlauf ist ein toller Beweis dafür, dass es unzählige individuelle Möglichkeiten gibt, sich für die Kinderhospizarbeit stark zu machen, die in Deutschland leider immer noch in weiten Teilen durch Spendengelder finanziert werden muss!“

Am heutigen Tag der Wohltätigkeit ist der 27-jährige Sportler besonders motiviert. „Heute erreiche ich sicher noch Kilometer 75“, schnauft er, und hat eigentlich keine Zeit für weitere Gespräche. Das Laufband bebt. Stefan ist unterwegs.

 

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Unterstützung für schwerstkranke Kinder

190904 Carglas

„GIVING BACK“ heißt die Stiftung, mit der die Firma Carglass® ihr soziales Engagement bündelt und speziell Kinder und Jugendliche fördert. Gemeinsam für eine bessere Zukunft einzutreten ist auch für die Mitarbeiter von Carglass® eine echte Herzensangelegenheit. So durfte der Gewinner des diesjährigen firmeninternen Awards „BEPA – Belron Exceptional People Award“, Sebastian Sulz, aussuchen, welche soziale Einrichtung die Summe von 1000 Euro bekommen soll. Seine Wahl fiel auf den Bundesverband Kinderhospiz, der sich in Deutschland für die weit über 40.000 Familien stark macht, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben und für jene Kinder, deren Eltern palliativ sind.

„Wir freuen uns sehr über diese wunderbare Spende!“, bedankt sich Geschäftsführerin Sabine Kraft. Der Bundesverband Kinderhospiz ist bei seiner Arbeit - zum Beispiel beim Betrieb des „OSKAR Sorgentelefons“, einer Hotline für Betroffene, Fachleute, Trauernde und alle Fragen rund um lebensverkürzende Erkrankungen - fast vollständig auf Spendengelder angewiesen. „Mit Ihrer Spende machen Sie möglich, dass wir uns weiterhin für schwerstkranke Kinder und die wichtigen Hilfsangebote der Kinderhospizarbeit einsetzen können“, so Kraft.  

 

Eine Prinzessin voller Tatendrang

190819 Sachsen Altenburg

Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg wird Botschafterin des Bundesverbands Kinderhospiz

Strahlender Sonnenschein und strahlende Gesichter: Beim Familienfest, das der Bundesverband Kinderhospiz am Wochenende in seiner Heimatgemeinde Lenzkirch feierte, passte einfach alles. Das buchstäbliche Krönchen setze der Veranstaltung aber der Besuch eines besonderen Ehrengastes auf. Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz, ernannte Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg zur Botschafterin für Kinderhospizarbeit. „Für unser sensibles Thema ist es unendlich wichtig Fürsprecher zu finden, die uns dabei helfen auf die Kinderhospizarbeit aufmerksam zu machen“, so Kraft.

Unter den staunenden Augen vor allem der kleinen Festgäste nahm die „echte Prinzessin“ gerührt die Engelsskulptur entgegen, mit der der Bundesverband Kinderhospiz besondere Unterstützer auszeichnet. „Es ist mir ein Herzensanliegen, mich für Kinder einzusetzen“, sagte Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg, die sich leidenschaftlich sozial engagiert, unter anderem mit einem eigenen Verein, der Kinderwünsche erfüllt. Künftig will die frisch gebackene Botschafterin dazu beitragen, dass noch mehr Menschen von den Hilfsangeboten erfahren, die betroffenen Familien in ambulanten oder stationären Kinderhospizeinrichtungen zu teil werden. Im Lenzkircher Kurpark bewies sie sogleich, dass sie dieses Engagement auch ganz tatkräftig versteht: beim Spendenlauf zugunsten des Jugendprojekts „Grüne Bande“ absolvierte sie gemeinsam mit begeisterten Festbesuchern sofort mehrere Runden.

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Von der Poesie, Mama zu sein

190731 Poetry Volk

Vor zwei Jahren begegnete Anna Volk aus Saig einem ganz besonderes Glück: Es wog 3470 Gramm und bekam den Namen „Julia“. Seit der Geburt ihrer Tochter erlebt die zierliche 32-Jährige, wie wunderbar, wie anstrengend, fordern, aufreibend, erfüllend und ja, wie poetisch es ist, Mutter zu sein. Ihre Gedanken und Gefühle hat sie in poetischen Texten festgehalten und nun in dem Poetry Slam-Buch „3470 g Glück“ veröffentlicht. Vom Erlös ihrer Bücher unterstützt Anna Volk den Bundesverband Kinderhospiz.

„Meinen allerersten Poetry Slam Text schrieb ich nach dem Tod meines Vaters“, erzählt die engagierte Autorin. „Dieser Text findet sich auch hinten in meinem Buch, denn meine Erziehung, meine Beziehung zu meinen Eltern, all das hat natürlich auch etwas mit meiner Rolle als Mutter zu tun“. Kollegen ermutigten Anna Volk, aus ihren Texten mehr zu machen, nachdem sie bei Weihnachtsfeiern ihre Poesie vorgetragen hatte. In „3470 g Glück“ hat Anna Volk nun viele Momentaufnahmen und Betrachtungen gesammelt, die alle auf einen Grundgedanken hinauslaufen: jedes kleine Glück zu erkennen, nichts auf „später“ zu verschieben, im Hier und Jetzt zu leben, gemeinsam wertvolle Zeit zu verleben.

Dass sie mit dem Verkauf ihres Buchs den Bundesverband Kinderhospiz unterstützt, passt zu dieser Einstellung: „Wer nicht weiß, wie viel Zeit ihm noch bleibt, der kann jeden guten Moment besonders wertschätzen. Das dürfen wir sehr oft von Familien lernen, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. Über das ungewöhnliche Buchprojekt und die tolle Unterstützung freut sie sich sehr: „Anna Volk fängt in sehr zarter Sprache viele tiefgründige Gedanken ein. Was für eine schöne Art, die Kinderhospizarbeit zu unterstützen!“

Das Buch „3470 g Glück – Poesie mütterlicher Gefühle“ ist für 9,95 Euro direkt bei der Autorin bestellbar: http://www.bundesverband-kinderhospiz.de/literatur

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