Maschenhafte Unterstützung

190208 Spende Schluchsee

Handarbeitstreff in Schluchsee spendet 2500 Euro an den Bundesverband Kinderhospiz

Das Wahrzeichen des Schwarzwald, den Bollenhut, hat der Handarbeitstreff in Schluchsee im vergangenen Jahr ins Sortiment aufgenommen. In feinster Handarbeit und unzähligen Maschen entstanden die kleinen Kunstwerke, die als Schlüssel- oder Taschenanhänger verkauft wurden – für die Kinderhospizarbeit.

Die Frauengruppe rund um Organisatorin Sonja Schulta, Leiterin des Altenwerks in Schluchsee, trifft sich zweimal monatlich im malerisch gelegenen Pfarrzentrum und werkelt gemeinsam. Immer neue Ideen entstehen dabei – vom Schwarzwald-Eierwärmer bis zur Spieluhr reicht die liebevoll ausgesuchte Produktpalette inzwischen. „Mit dabei sind natürlich auch immer unsere Herzen“, sagt Sonja Schulta und hält einen hübschen genähten Herz-Anhänger hoch, „denn diese Unterstützung ist uns allen eine echte Herzensangelegenheit!“

Auf diversen Märkten der Region sowie bei der Bäckerei Hug, dem Blumenladen Lorenz und dem Kirchenladen in Schluchsee sowie der Gärtnerei Kech in Bonndorf wurden die gehäkelte Kostbarkeiten verkauft – im vergangenen Jahr weit über 250 Handarbeiten, jede in sorgsamer Feinstarbeit hergestellt. Sonja Schulta ist stolz, als sie den Scheck über 2500 Euro an Anja Bieber vom Bundesverband Kinderhospiz übergeben kann. „Wir sind unglaublich dankbar für diese Unterstützung“, so Bieber: „Das ist etwas ganz Besonderes, weil in jeder dieser Handarbeiten so viel Zeit und Liebe steckt!“

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Unterstützung kommt von Herzen

190125 Baur Spende

Baur WohnFaszination spendet 2500 Euro für die Kinderhospizarbeit

Für schöne Dinge hat Familie Baur aus Höchenschwand ein Händchen – mit ihrem Möbelhaus „Baur WohnFaszination“ haben sie im Ortsteil Tiefhäusern ein echtes Schmuckstück geschaffen, in dem sie hochwertige Einrichtung und geschmackvolle Dekorationen präsentieren. Seit 1882 gibt es das Familienunternehmen bereits. Doch bei allem Sinn für Schönes ist den Inhabern Christa und Ernst Baur besonders wichtig auch dort hinzusehen, wo Unschönes geschieht. Besonders das Schicksal von schwerstkranken Kindern liegt ihnen sehr am Herzen. „Als wir feststellten, dass es hier den Bundesverband Kinderhospiz ganz in unserer Nähe gibt, fiel uns die Entscheidung leicht“, erzählt Christa Baur. Das Ehepaar spendete 2500 Euro an den Dachverband der deutschen Kinderhospizeinrichtungen, der seine Geschäftsstelle in Lenzkirch hat. Bei der Spendenübergabe dankte Anja Bieber vom Bundesverband Kinderhospiz (BVKH) den beiden großzügigen Unterstützern herzlich: „Es ist wunderbar, dass Sie der Kinderhospizarbeit Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Unterstützung schenken!“ sagte Bieber, die von der schwierigen Situation der weit über 40.000 Betroffenen in Deutschland berichtete. Der Bundesverband Kinderhospiz fördert Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind schnell und unkompliziert, hat mit dem OSKAR Sorgentelefon eine einzigartige Beratungshotline ins Leben gerufen und setzt sich als Dachverband auch auf politischer Ebene für die Kinderhospizarbeit ein.

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Zimmerei-Kunden spenden 2100 Euro

190123 Spende Gremmelsbacher

Weihnachtsaktion der Zimmerei Gremmelspacher aus St. Peter unterstützt den Bundesverband Kinderhospiz

Für ihre Kunden tut die Zimmerei Gremmelspacher in St.Peter so ziemlich alles. Zum Beispiel mitten im Vorweihnachtstrubel die gesamte Abbundhalle ausräumen und für die jährliche große Weihnachtsaktion dekorieren. Bei Kaffee, Kuchen und vielen Leckereien erleben die rund einhundert Gäste einen herrlich entspannten Tag, für Kinder gibt es Bastelangebote und es darf der Werkstoff Holz erkundet werden, und einen Weihnachtsbaum in gewünschter Höhe bekommt man obendrein geschenkt! „Unsere Weihnachtsaktion veranstalten wir immer zu einem guten Zweck“, erklärt Franz Gremmelspacher. Gemeinsam mit seiner Frau Adelheid leitet er die Zimmerei seit 25 Jahren.

Die Weihnachtsaktion veranstaltet das Ehepaar mit seinem Team bereits seit zehn Jahren. Soziales Engagement ist ihnen sehr wichtig, und so wählen sie für das jährliche Kundenfest immer ein Projekt aus, das durch Spenden an diesem Tag unterstützt wird. „Wir machen am liebsten etwas für Kinder“, so Adelheid Gremmelspacher, „und da sind wir auf die Arbeit des Bundesverbands Kinderhospiz aufmerksam geworden.“ Auch in der Schwarzwaldgemeinde St.Peter unterstützt der Bundesverband betroffene Familien, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben oder ihr Kind aufgrund einer solchen Krankheit bereits verlieren mussten. Die Herzlichkeit, mit der sich das Ehepaar Gremmelspacher für das schwierige Thema Kinderhospizarbeit einsetzt übertrug sich auch auf die Kunden bei der Weihnachtsaktion: „So viel wie in diesem Jahr wurde noch nie gespendet!“, freut sich Franz Gremmelspacher. Einen Scheck über 2100 Euro konnte das Ehepaar an Anja Bieber vom Bundesverband Kinderhospiz übergeben, die sich auch im Namen der betroffenen Familien herzlich bedankte: „Es ist wunderbar, hier in der Region so engagierte Unterstützer zu haben!“.

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Wichtige Perspektivenwechsel

190121 Fortbildungen und Vortraege 01

Gut informiert nicht nur für den Ernstfall - Bundesverband Kinderhospiz bietet bundesweit Vorträge für Fachpersonal und Schulen an

„Wie fühlen sich Eltern wohl, die wissen, dass ihr Kind unheilbar krank ist? Was brauchen sie?“ Sehr schwierige Fragen. Besonders, wenn die Gefragten ungefähr 16 Jahre alt sind und mit dem Thema „Kinderhospizarbeit“ noch nie etwas zu tun hatten. Marion Werner vom Bundesverband Kinderhospiz steht vor den Zehntklässlern einer Realschule im Schwarzwald und führt an das Tabuthema heran. „Es gibt über 40.000 Betroffene in Deutschland“, sagt Werner den Schülern, „das hört sich zunächst gar nicht viel an. Und diese Familien sieht man oft auch gar nicht so, weil sie in einer ganz eigenen Welt leben“. Sie zeigt den Schülern zum Einstieg einen Film über die neunjährige Antonia, die an SMA leidet. Nun wird klar, was es für eine ganze Familie bedeutet mit einer schweren Diagnose und ohne Hoffnung auf Heilung leben zu müssen. In Gruppenarbeit nehmen die Jugendlichen anschließend verschiedene Perspektiven ein, denken sich in die Welt der Geschwisterkinder, des kranken Kindes oder seiner Eltern hinein.

„Es ist immer wieder toll zu sehen, wie schnell Kinder und Jugendliche mit der ihnen eigenen Empathie begreifen, was betroffenen Familien gut tun würde“, sagt Marion Werner, die jahrelang selbst ein stationäres Kinderhospiz in Thüringen leitete. Nun ist sie für den Bundesverband Kinderhospiz in ganz Deutschland unterwegs und betreibt Aufklärungs- und Informationsarbeit. „Bei uns gibt es sehr gut ausgebildetes Fachpersonal, das mit Kindern arbeitet. Und doch sind viele der Lehrer/innen oder Erzieher/innen nicht gut für den Ernstfall vorbereitet, den Tod oder die unheilbare Erkrankung eines Kindes“, weiß Werner. Der Bundesverband hat ein vielfältiges Angebot von Informations- und Fortbildungsveranstaltungen, die alle zum Ziel haben, dem Thema den Schrecken zu nehmen und konkrete Hilfen an die Hand zu geben.

Bei den Zehntklässlern heute geht es auch darum, das Bewusstsein dafür zu wecken, was Kinderhospizarbeit eigentlich ist: „Die meisten Menschen assoziieren mit ‚Hospiz‘ sofort ‚Sterben‘“, weiß Werner. „Doch Kinderhospize sind Orte, an denen sich die Familien erholen können, an denen sie gemeinsam Kraft schöpfen“. Ein Aufenthalt in einem Kinderhospiz ist nicht die letzte Station, sondern eine Ruhepause im anstrengenden Alltag – auch die Schwarzwälder Schüler haben das nicht gewusst. „Über die Fragen, die wir uns heute gestellt haben – was brauchen die Betroffenen – denken wir in den Kinderhospizeinrichtungen sehr sorgfältig nach“, so Werner. „Deshalb gibt es auch so viele wertvolle Hilfsangebote, die genau zur Situation und zum Bedarf der Familien passen“.

190121 Fortbildungen und Vortraege 02

Marion Werner legt den Schülern auch das OSKAR Sorgentelefon ans Herz. Diese einzigartige Hotline ist rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr erreichbar, kostenfrei und anonym. OSKAR beantwortet alle Fragen rund um das Thema Kinderhospizarbeit und kann den Anrufenden auf Wunsch hilfreiche Kontaktadressen in ihrer Region vermitteln.

Die vielen Fragen der Zehntklässler beantwortet Marion Werner allerdings gleich hier und sofort. Sie freut sich, dass das vermeintlich schwere Thema nicht abzuschrecken vermochte: „Heute wurde ich auch nach den Berufsfeldern in der Kinderhospizarbeit gefragt. Offensichtlich ist angekommen, wieviel Freude dieses Aufgabengebiet macht und wie wichtig es ist - ein sehr schönes Zeichen!“

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Back Dir einen Engel!

190118 PM Angel Cookies

Bundesverband Kinderhospiz ruft mit Mitgliedern zu gemeinsamer Backaktion für die Kinderhospizarbeit auf – Grüne Bänder als Solidaritätszeichen

Zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar wenden sich der Bundesverband Kinderhospiz und seine Mitgliedseinrichtungen an Hobbybäcker, Keksliebhaber und Naschkatzen. Es soll gebacken werden zugunsten der Kinderhospizarbeit und der weit über 40.000 Familien in Deutschland, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben. Der Dachverband der deutschen Kinderhospize hat dazu engelsförmige Ausstechformen entworfen. Mit diesen finden in vielen Kinderhospizeinrichtungen Deutschlands Backaktionen mit betroffenen Kindern und ihren Geschwistern statt.

„Dieser ‚Angel‘ ist für den Bundesverband Kinderhospiz und all seine Mitglieder ein besonderes Symbol. Er wurde von einem betroffenen Vater entwickelt, der diese Form seiner Tochter Angelina – ‚Angel‘ – widmete“, erklärt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. „Angelina starb mit 17 Jahren an einem Hirntumor. Wir verwenden ihren Angel als Symbol für alle Kinder, die unheilbar krank sind und in absehbarer Zeit sterben müssen,“ so Kraft.

Unter Angelinas Zeichen startete im Sommer der erste „Kinder-Lebens-Lauf“ bei dem die Mitglieder im Bundesverband Kinderhospiz eine engelsförmige Fackel von Kinderhospiz zu Kinderhospiz trugen. Durch die Hände von Hunderten Unterstützern ging die Angel-Fackel auf ihrem über 7000 Kilometer langen Weg. Nun soll es den Angel als süße Aufmerksamkeit geben. Auf der Facebook-Seite „Tag der Kinderhospizarbeit“ ruft der Bundesverband Kinderhospiz bundesweit dazu auf, mittels einer zum Download angebotenen Schablone Angel-Cookies zu backen. „Wir freuen uns auf viele Fotos von schön verzierten Engeln“, sagt Sabine Kraft. „Bei der Backaktion mitzumachen bedeutet gleichzeitig etwas Gutes zu tun: nämlich auf die Kinderhospizarbeit aufmerksam zu machen und auf die Situation betroffener Familien!“

Für Aufmerksamkeit für die Kinderhospizarbeit sollen auch die grünen Bänder sorgen, die der Bundesverband Kinderhospiz zum Tag der Kinderhospizarbeit als Zeichen der Solidarität einsetzt. Ähnlich wie die bekannte „rote Schleife“ kann das grüne Band von jedem getragen werden, der betroffenen Familien sein Mitgefühl ausdrücken möchte. Grüne Bänder verkauft der Bundesverband Kinderhospiz über seinen Onlineshop: http://www.bundesverband-kinderhospiz.de/bv-shop/kleidung-und-accessoires/meterware-gr%C3%BCnes-band-zum-tag-der-kinderhospizarbeit-detail

Sabine Kraft: „Für Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind bedeutet es sehr viel, zu sehen, dass viele Menschen Anteil nehmen. Oft geraten sie durch die Krankheit ihrer Kinder in ein soziales Abseits. In dieser Lage zählt jeder kleine Glückmoment. Und damit jedes getragene grüne Band und jeder einzelne Keks, der für die Kinderhospizarbeit gebacken, verschenkt und genossen wurde!“

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Download der Backschablone
Rezept-Vorschlag