190729 Spendenradtour Eckermann

Wahrscheinlich wird er sein Engagement mit Muskelkater bezahlen. Abgesehen davon schenkt Andreas Eckermann seinem Herzensprojekt, der Kinderhospizarbeit, zwölf Tage seiner Zeit und wird diese fast ausschließlich auf seinem Rennrad verbringen. Als Botschafter für den Bundesverband Kinderhospiz startet der sportliche Südbadener am Mittwoch zu einer 1100 Kilometer langen Spendenradtour durch ganz Deutschland. Bis nach Sylt wird ihn der Schwung der Pedale tragen, dort will er am 11. August ankommen.

„Auf die Idee zur Spendenradtour brachte mich der Kinder-Lebens-Lauf im vergangenen Jahr“, berichtet der 36-Jährige. Bei der Pilgerreise, die von Kinderhospiz zu Kinderhospiz durch Deutschland führte, begleitete er begeistert eine Etappe in seiner Heimatregion. „Das war so toll, ich wollte sofort mehr!“, lacht Eckermann. Der Marketingfachmann zog sein eigenes Spendenprojekt groß auf: Auf einer eigenen Webseite www.spendenradtour.de und durch viele Kontakte bewarb er sein Vorhaben und konnte bereits im Vorfeld viele Unterstützer für die Arbeit des Bundesverbands Kinderhospiz gewinnen.

Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz, ist vom Ehrgeiz des Botschafters hellauf begeistert: „Die Spendenradtour ist auch deshalb eine so tolle Aktion, weil Andreas Eckermann es sich zur Aufgabe gemacht hat, überall auf seinem Weg über Kinderhospizarbeit zu informieren und die Öffentlichkeit auf die wertvollen Hilfen aufmerksam zu machen, die wir für Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern leisten!“  „Zu wissen, dass ein Kind von dieser Erde gehen muss ist sicher eine der schlimmsten Nachrichten, die man als Eltern erhalten kann“, kann Andreas Eckermann, selbst Vater, gut nachvollziehen.  „Durch meinen Einsatz für den Bundesverband Kinderhospiz möchte ich dazu beitragen, dass Familien in dieser Lage jede Unterstützung bekommen, die sie brauchen“.

Bis zu 150 Kilometer wird Eckermann in den nächsten zwei Wochen täglich absolvieren. Seit Monaten trainiert er in der bergigen Landschaft seiner Heimatregion für die große Reise und kann es gar nicht mehr erwarten, bis der Startschuss fällt. Eine große Etappenparty ist für Mittwoch ab 16 Uhr in Endingen (Firma Rilit) geplant: „Ich freue mich riesig auf all die Begegnungen, die durch diese Tour möglich werden. Ich hatte schon im Vorfeld so viele nette Kontakte in all den Orten, die ich durchqueren werde – und ich hoffe natürlich auf viele Menschen, die sich dafür entscheiden, das Projekt mit einer Spende zu unterstützen“, sagt er und gibt zu: „Und ein ganz klein wenig freue ich mich natürlich dann auch aufs Ankommen!“

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