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Unsere Inhalte / International Children's Palliative Care Network (ICPCN)
Der Bundesverband Kinderhospiz ist im Vorstand der internationalen Organisation ICPCN (International Children's Palliative Care Network) aktives Mitglied. Das internationale Netzwerk für pädiatrische Palliativversorgung hat es sich zur Aufgabe gemacht, weltweit für die Rechte von Kindern und Jugendlichen einzustehen und einzutreten, die unheilbar oder lebensbedrohlich erkrankt sind. Jede Kinder, jeder junge Mensch auf dieser Welt soll ein Recht auf Schmerzversorgung und Lebensqualität haben. Dies ist ein hoher Anspruch, denn es gibt große Unterschiede in der Versorgung der Kinder auf dieser Welt. Zum Welthospiztag am 11. Oktober 2008 präsentiert der Bundesverband Kinderhospiz die Charta der Rechte der Kinder mit unheilbaren oder lebensbedrohenden Erkrankungen. Ziel ist es, dass die Charta weltweit von Regierungen und Gesundheitsministerien akzeptiert und ratifiziert werden soll.
Der Welthospiztag am 11. Oktober 2008 widmet sich speziell dem Thema Palliativversorung. Nach der UN-Konvention für Kinderrechte hat jedes Kind und jeder junge Mensch das Recht, in den Genuss der bestmöglichen Gesundheitsversorgung zu kommen. Die Länder der Welt sollen alles in ihrer Macht stehende tun, um sicherzustellen, dass Kinder und jungen Menschen eine gesunde und ganzheitliche Entwicklung durchlaufen können. Kinder haben ein Recht darauf, vor Missbrauch, Vernachlässigung und inadäquater Versorgung geschützt zu werden.
Der Bundesverband Kinderhospiz tritt für die Rechte von Kindern und jungen Menschen ein, die unheilbar erkrankt sind. Alle sollen die bestmögliche Behandlung erhalten. Dazu braucht es eine wohnortnahe und flächendeckende Kinderhospizversorung. Die Kinderhospizarbeit stellt sich ganz bewusst als ganzheitliche Arbeit da, die nicht nur das betroffene Kind im Zentrum hat, sondern auch die ganze Familie. Von der Diagnose bis über den Tod hinaus.
Zur Charta (PDF, 830 kB)
Zur Webseite des ICPCN