191201 weltaidstag

Auch wenn die Zahl der jährlichen HIV-Neuinfektionen rückläufig ist, leben immer mehr Menschen mit HIV in Deutschland. Ende 2018 waren es gemäß dem Bericht der Deutschen Aids-Stiftung rund 88.000 Menschen. Dank moderner Therapien haben HIV-infizierte Menschen nahezu dieselbe Lebenserwartung und Lebensqualität wie Gesunde. Ein „normales“ und erfülltes Leben mit HIV ist möglich – und doch leiden Erkrankte immer noch unter Diskriminierung. Nicht dazuzugehören und aufgrund einer unheilbaren Erkrankung abgelehnt zu werden grenzt Betroffene aus und drängt sie an den Rand der Gesellschaft. Über 40.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland leiden an  lebensverkürzenden Erkrankungen, davon sind geschätzt mehr als 500 Kinder HIV-positiv. Zudem gibt es ungefähr 5500 HIV und HIV-Therapie exponierte Kinder und Jugendliche und jedes Jahr werden in Deutschland etwa 250 HIV-exponierte Kinder geboren. Der Bundesverband Kinderhospiz setzt sich für die Bedürfnisse und Rechte lebensverkürzt erkrankter Kinder und Jugendlicher ein und holt sie und ihre Familien zurück in die Mitte der Gesellschaft. Mit unserem OSKAR Sorgentelefon stehen wir rund um die Uhr für alle Fragen rund um lebensverkürzende Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zur Verfügung: 0800 8888 4711.